Berlin: Ansteckendes Lachen in der U-Bahn

Eine ganz und gar gelungene Lach-Yoga-Aktion von Angela Mecking!

Der Tagesspiegel berichtet (wie viele andere Medien auch):

Ein trüber Novemberabend in der U 12 Richtung Warschauer Straße: Eine Frau lacht plötzlich lauthals los – und steckt damit den ganzen Waggon an. Im Internet geht das Lachen weiter – aber auch das Rätselraten: Ist das Youtube-Video echt oder gestellt? Die Wahrheit ist: Das Ganze war eine geplante Aktion einer Berliner Lachyoga-Gruppe. Dass das Video im Netz aber so weite Kreise ziehen würde, hatten die Macher nicht geahnt.

Weiter zum ganzen Artikel …

Und hier das Video dazu:

Studie: Humor in der Schule macht gesund

Unter dem Titel “Humor macht gesund” arbeitete ein Team von Psychologie-Studierenden der Universität Leipzig an einem Forschungsprojekt, das im Rahmen des Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung durch das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Grundlage für die nun veröffentlichten Erkenntnisse zum Forschungsobjekt “Humor und Gesundheit” waren umfangreiche Umfragen sowie Workshops mit insgesamt 340 Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 16 Jahren.

Zum vollständigen Text der Pressemitteilung …

Und die Ergebnisse der Studie als PDF: Ergebnisse der Humorstudie 2011

 

Hintergründe zur Lachepidemie in Tansania

1962 wurde Tansania von einer mysteriösen Krankheitswelle erfasst: Über Monate verfielen Tausende Bürger in anhaltende Lachanfälle, sogar Schulen mussten geschlossen werden. Die Ursache, die Ärzte fanden, war alles andere als lustig.

In einem lesenswerten Artikel beleuchtet Danny Kringiel die Hintergründe dieser bizarren Epidemie, die 1962 in einem Mädcheninternat begann und über eineinhalb Jahre dauerte.

Lach-Yoga in der ambulanten neurologischen Rehabilitation

Dr. Anja Bilsing, Fachärztin für Neurologie/Rehabilitationswesen und ltd. Ärztin der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation am Reha-Zentrum Hunsrück, berichtet über sehr positive Erfahrungen, die sie mit Lach-Yoga bei ihren Patienten gemacht hat:

Lachyoga ist eine gute Prophylaxe gegen Pneumonien bei immobilen Patienten, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen.Es wird 3-4x soviel Sauerstoff über die Lunge aufgenommen. Das macht munter. Tagesmüdigkeit spielt eine große Rolle bei vielen neurologischen Erkrankungen. Henri Rubinstein, ein Pariser Neurologe, der unter anderem durch sein Buch „ Die Heilkraft des Lachens“ bekannt ist, beschreibt das Lachen als „ Jogging vor Ort“ und als „heilgymnastische Atemübung“.

Durch den Druck-Saugpumpen- Effekt der Inspiration wird der venöse Rückfluss zum Herzen und  der Lymphabfluss gesteigert. Es kommt auch zur einer „ Massage“ der inneren Bauchorgane, die einer Obstipation entgegen wirken kann.

Den ganzen Artikel finden Sie hier: Lachyoga in der ambulanten neurologischen Rehabilitation

Neue Studie: gemeinsames Lachen reduziert Schmerzempfinden

Robin Dunbar und seine Mitarbeiter (Oxford University) haben eine neue Studie über schmerzverringernde Wirkungen gemeinsamen Gelächters veröffentlicht.

Hier einige Links zu diversen Publikationen, in denen darüber berichtet wird:

Interessant ist, dass der Effekt nur unter zwei Voraussetzungen eintritt:

Erstens muss man wirklich herzlich lachen, d.h. Luft mehrmals ausatmen ohne dazwischen einzuatmen. Dadurch tritt ein körperlicher Erschöpfungseffekt ein, der wiederum die Ausschüttung von Endorphinen auslöst.

Verstärkt wird die Wirkung, wenn sich die Versuchspersonen die lustigen Videos nicht allein, sondern in Gruppen ansahen. Dann ist die Reizschwelle gegenüber Schmerz sogar noch höher. Darin könnte laut Forschern auch der Sinn des Lachens liegen: Gruppen in ihrem Zusammenhalt zu stärken.

(Quelle: ORF.at)

 

 

 

 

 

Lesetipp: Zur Psychologie des Blödelns

“Blödeln ist die unfahrplanmäßige Entdeckungsreise zum Sinn auf dem Weg über den Unsinn, Doppelsinn, Nebensinn. Blödeln ist höherer Blödsinn, Blödsinn, welcher im Idealfall derart erhöht wird, dass er nicht mehr blöd und nur noch Sinn ist – Unsinn zum Zweck der Überwindung des Unsinns.” (Hans Weigel)

ZUR PSYCHOLOGIE DES BLÖDELNS

Blödeln – ist das zulässig, gesellschaftlich tragbar, erlaubt? Das muss jeder für sich selber beantworten. Die Experten aber stellen fest:

Blödeln, Herumalbern oder wie auch immer, mag als “höherer Schwachsinn” abgetan werden; Blödeln ist aber auch psychohygienisch von größter Bedeutung, basiert es doch auf einem vielschichtigen psychologischen Fundament.

Wer das nicht glaubt, lese nachfolgenden Beitrag. Vielleicht hat er etwas zu seiner eigenen psycho-strategischen Entlastung in schwerer Zeit gewonnen. Falsch wäre es nicht.

Man kommt nicht um den deprimierenden Eindruck herum: Wenn einem etwas ausgetrieben wird “in dieser unserer Zeit und Gesellschaft”, sind es Gelassenheit, Fröhlichkeit, Heiterkeit und Humor. Stattdessen breitet sich zunehmend eine missliche Verdrießlichkeit, Reizbarkeit, ja dysphorische Dauerverstimmung aus.

Natürlich ist dies jetzt eine einseitige Beurteilung, ja Verurteilung und keiner würde dies so global unterschreiben. Aber es gibt Perioden in jedem Alltag, wo einem zumindest der Verdacht aufkommt, daran könnte etwas wahr sein. Das ist nicht nur traurig, das ist sogar riskant bis gefährlich. Denn von der Stimmung, ob jetzt positiv oder negativ, hängt auch weitgehend die Leistungsfähigkeit ab. Und die ist inzwischen das Maß aller Dinge. Entweder man bringt’s, oder man bringt’s nicht, und zwar immer dichter, häufiger, stress-voller, unbefriedigender, belastender, schließlich dem heimlichen Schwelbrand des “erschöpft-verbittert-ausgebrannt” ausgeliefert: Es sieht nicht gut aus und es muss etwas geschehen.

Aber was? Noch nie gab es so viele Empfehlungen, Angebote, ganze Maßnahmen-Kataloge, wie man sich den täglichen Ärger vom Leib hält und eine gelassene bis heitere und vor allem dauerhafte gute Stimmung bewahrt. Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Buchhandlungen sind voll davon, Funk und Fernsehen räumen entsprechenden Sendungen immer mehr Platz ein. “Professionelle Helfer” an allen Ecken und Enden (in der Regel nicht ganz billig). Ärzte und Psychologen stellen sich immer mehr auf Erschöpfungs-, Überforderungs-, Konflikt- und neuerdings auch Verbitterungs-Syndrome ein. Doch es harzt, wenn es um die Stimmung, vor allem aber um die erwähnte Gelassenheit, Heiterkeit, um Frohsinn und Humor geht (Letzteres bitte nicht mit den üblichen Angeboten in den Medien verwechseln).

Man kann aber mit einigem Glück auch brauchbare “Nadeln im Heuhaufen” finden. Sie sind zugegebenermaßen nicht sehr häufig und in marktschreierischer Hinsicht meist so zurückhaltend, dass einem das Glück die Hand führen muss, will man auf sie stoßen.

“Albernheit – man muss Geist haben, um ihn aufzugeben…”

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Studie: Was bringt das “Schulfach Glück”?

“Das Schulfach „Glück“ hat einen positiven Effekt auf das subjektive Wohlbefinden der Schüler. Aber, so deutet es sich an, ist dieser nicht bei allen gleich. Das Schulfach hat demnach einen stärkeren positiven Effekt auf diejenigen, die von vornherein emotional stabiler sind. „Woran das liegt, lässt sich an den Zahlen leider nicht erkennen. Es ist aber auf jeden Fall eine sehr wichtige Erkenntnis, die ich denjenigen, die das Schulfach umsetzen, mitgeben möchte“, sagt der Mannheimer Juniorprofessor. “

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Unterricht zum Glücklichsein
Alex Bertrams, Juniorprofessor für Pädagogische Psychologie an der Universität Mannheim, untersucht den Einfluss des Schulfachs Glück auf das subjektive Wohlbefinden von Schülern / Erste Ergebnisse belegen eine positive Wirkung
Depressionen, gerade bei Schülern, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Aufgrund dieser Erkenntnis führten mehrere Schulen in Heidelberg 2007 das Schulfach „Glück“ ein, um Schülerinnen und Schülern beizubringen, wie sie ihr Wohlbefinden steigern und sich Herausforderungen im Leben besser stellen können. Prof. Dr. Alex Bertrams, Juniorprofessor für Pädagogische Psychologie an der Universität Mannheim, erforscht nun, ob das Schulfach tatsächlich wissenschaftlich belegbare Effekte auf Schülerinnen und Schüler hat.

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