Lach-Links: Lachen, Glück, Humor online gefunden

NewspaperIn den letzten Wochen gab es in den Online-Medien wieder viele Artikel über Lachen, Humor, Glück und verwandte Themen. Hier eine (durchaus subjektive) Auswahl:

Humor macht sexy
Ergebnisse einer Umfrage: 96 Prozent der Singles ist der Humor eines potenziellen Partners sehr wichtig. 85 Prozent der Männer und 83 Prozent der Frauen finden es zudem sexy, wenn jemand sie zum Lachen bringt.
Hier geht’s zum Artikel …

Lächeln soll den Erfolg einer Ehe voraussagen
Wer schon auf seinen Kinderfotos lächelt, hat gute Chancen auf eine lange Ehe – Ergebnis einer amerikanischen Studie.
Hier geht’s zum Artikel …

Hormonschub auch bei Eckart von Hirschhausen
Interview mit dem Medizin-Kabarettisten über Frühlingsgefühle
Hier geht’s zum Artikel …

Rachsucht zahlt sich nicht aus
Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Maastricht. Wer Unfairness vorzugsweise mit gleicher Münze heimzahlt, ist demnach im Schnitt häufiger arbeitslos als andere Menschen. Rachsüchtige haben zudem weniger Freunde und sind mit ihrem Leben unzufriedener.
Hier geht’s zum Artikel …

Spaß treibt das Gehirn an
Eckart von Hirschhausen erklärt, wie Pointen Machtstrukturen entlarven und Humor die Gefahren von Stress mindert.
Hier geht’s zum Artikel …

Glück ist Übungssache
Hirschhausen zum Dritten: Interview. Über das Glück des Tüchtigen und wie man Glück trainieren kann.
Hier geht’s zum Artikel …

Im Rausch der Heiterkeit
Lachen ist gesund. Lachen ist Sport. Warum wir nicht alles so bierernst nehmen sollten.
Hier geht’s zum Artikel …

Humor hängt vom Testosteronspiegel ab
Ein britischer Professor hat die Reaktionen von Männern, Frauen und Kindern auf seine Fahrkünste auf dem Einrad erforscht: Jungen reagierten teils aggressiv und wollten den Professor vom Rad schubsen. Je erwachsener aber ein Mann wird, desto eher wandelt er seine Aggressivität in Humor um.
Hier geht’s zum Artikel …

Glück zieht Kreise
Glücksgefühle entfalten kollektive Wirkung: Sie breiten sich selbst unter Menschen aus, die nur über mehrere Ecken miteinander bekannt sind.
Hier geht’s zum Artikel …

Die Stimmung zu Arbeitsbeginn entscheidet über Leistungsfähigkeit
Die Stimmung, mit der Sie morgens den Tag beginnen oder zur Arbeit kommen, entscheidet viel mehr über Ihre Laune und Leistungsfähigkeit, als das, was Ihnen dann tagsüber aufs Gemüt schlägt.
Hier geht’s zum Artikel …

Lachen macht Diabetiker gesünder
Häufiges Lachen eignet sich für Diabetiker als Zusatztherapie. Es lindert Stress und Entzündungswerte, verbessert das Cholesterin und senkt dadurch das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen.
Hier geht’s zum Artikel …

Und zum Schluss noch eine nachdenkenswerte Schmunzelgeschichte:
Kann Gott lachen?
Fangen wir also mal von vorne an und versuchen uns dieser Frage zu nähern. Ganz vorne, mein ich. Da wo nichts war.
Alles still und leer. Da hatte Gott wirklich nichts zu lachen. Und deshalb machte er sich wohl diese Erde.
Und als er fertig war…. – lachte er!
Hier geht’s’ zur Fortsetzung der Geschichte …

Lachen Sie’s gut ! :-)

Die Welt lacht: Weltlachtag 2009

wld-logo1

Am Sonntag, 3. Mai ist es wieder soweit: Seit 1998 wird der Weltlachtag gefeiert. Darüber wurde schon viel geschrieben. Zum Beispiel von Dr. Madan Kataria, dem Initiator: What is World Laughter Day? Die Lachchlubs und Lachtrainer überall auf der Welt laden ein zu fröhlichen Lach-Events.

Machen Sie mit beim weltumspannenden Lachen: Genau um 14.00 beginnt das globale, 3-minütige Weltlachen. Wenn Sie alleine sind, kichern, glucksen und lachen Sie vor sich hin; wenn Sie in Gesellschaft sind, reichen Sie den anderen die Hand und lachen Sie sich an – 3 Minuten! Von 14.00 – 14.03 Uhr (natürlich können Sie auch länger lachen …). Welch eine Vorstellung: eine Lachwelle rund um den Globus! Die Energie des Lachens, der Heiterkeit und des Glücks gegen Krise , Depression und Jammern! Machen Sie mit! 3 Minuten!

Lachen Sie’s gut :-)


Lachen als Zusatztherapie für Diabetiker

Dieser Tage lässt eine Studie aufhorchen, die unter der Leitung von Lee Berk von Immunologen an der Linda Loma University durchgeführt wurde. 20 Diabetiker nahmen an dem Experiment teil. Außer der Zuckerkrankheit wiesen die Probanden auch erhöhte Blutfettwerte und hohen Blutdruck auf.

Die Hälfte davon erhielt die Standardmedikation, die andere Hälfte durfte sich zusätzlich jeden Tag 30 Minuten lang lustige Filme ansehen, die sie herzlich zum Lachen brachten. Über zwölf Monate wurden nun die Werte der beiden Gruppen gemessen:

Die Patienten der Teilgruppe, die fernsehen durfte, wiesen bereits nach zwei Monaten deutlich niedrigere Stresshormonwerte auf. Zudem waren ihre Cholesterinwerte besser und der Anteil an Entzündungen auslösenden Proteinen geringer als in der Vergleichsgruppe. Nach einem Jahr hatte die „Lachgruppe“ erheblich verbesserte Cholesterinwerte, während diese in der Vergleichsgruppe nahezu unverändert schlecht geblieben waren. Das Blut der blendend unterhaltenen Probanden enthielt zwei Drittel weniger der schädlichen Proteine als zu Studienbeginn. Bei der lediglich standardmäßig behandelten Kontrollgruppe war die Proteinkonzentration nur um ein Viertel zurückgegangen. [Quelle: focus online]

In weiteren Studien wollen Berk und Kollegen nun untersuchen, ob herzhaftes Lachen auch das Risiko für Arteriosklerose und Herzkrankheiten verringern kann

Allerdings gibt es auch Kritik an Berks Diabetiker-Studie, und zwar von demDiabetes-Experten Jochen Seufert von der Universität Freiburg:

„Wenn Patienten täglich eine zusätzliche Therapie bekommen, werden sie stärker an ihre Krankheit erinnert“, gibt er zu bedenken. „Die Folge ist, dass sie besser auf sich aufpassen“, und zwar unabhängig davon, welcher Art die Zusatzbehandlung ist. Deshalb bewegen sich die Patienten mehr, nehmen ihre Medikamente regelmäßiger ein und ernähren sich besser. „Es ist sicherlich schwierig, eine Placebo-Lachtherapie durchzuführen“, sagt Seufert. „Aber so etwas wie ein trauriger Film pro Tag für eine Kontrollgruppe wäre eigentlich nötig gewesen, um die Wirkung des Lachens zu bestätigen.“ [Quelle: sueddeutsche.de]

Wie auch immer: Lachen Sie’s gut :-)

Das große Lachen in der U-Bahn

Sie kennen das vielleicht: Man sitzt im Bus, in der S-Bahn, der U-Bahn. Lauter mürrische Gesichter, jeder hängt seinen Gedanken nach – oder hat das Handy am Ohr … So auch in der U-Bahn im Video (außer Handys). Und dann steigt da jemand ein, setzt sich … und … aber sehen Sie selbst:

Da haben wir sie wieder: die infektiöse Wirkung, die revolutionäre Kraft des Lachens. Solche Ansteck-Lacher sollten von der Bahn und den Verkehrsgesellschaften hauptberuflich beschäftigt werden.
:-)
Noch einmal herzlichen Dank an „dankeschoen“, die mich via Twitter auf dieses herrliche Video aufmerksam gemacht hat.

Lachen Sie’s gut :-)

Herr Hippentraut, der Hasenbrüter

Herr Rösner interviewt Herrn Hippentraut, einen der letzten Hasenbrüter – viel Vergnügen!

Lachen Sie’s gut :-)

Lachen in der Kirche: das Osterlachen – risus paschalis

kirche_kleinStellen Sie sich vor, Sie sitzen an Ostern in der Kirchenbank und erwarten einen weihevollen Gottesdienst. Aber plötzlich fängt der Pfarrer an, Witze zu erzählen oder treibt allerhand Schabernack da oben auf der Kanzel! Und statt gelangweilt die Predigt über sich ergehen zu lassen ehrfürchtig der Predigt zu lauschen, fangen einige langsam an zu kichern, und plötzlich – Lachen steckt ja bekanntlich an – wiehert die ganze Gemeinde, dass die Kirchenmauern wackeln.

Eine befremdliche Vorstellung? Jahrhundertelang war das gängige Praxis in der Kirche. Wenigstens einmal im Jahr, an Ostern. Beim Osterlachen. Da war Comedy in der Kirche, und grad lustig, war’s.

Wann das genau los ging, lässt sich schwer sagen. Es muss wohl schon im 14. Jahrhundert gewesen sein, und von da an war das Osterlachen in einigen Regionen bis ins 19. Jahrundert fester Bestandteil des christlichen Brauchtums.

Der Grundgedanke des Osterlachens war, die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig symbolisiert das Osterlachen die Überlegenheit und den Sieg über den Tod, der sich an Christus „verschluckt“ hat und der Lächerlichkeit preisgegeben ist. Quelle: Wikipedia.

Allerdings ging es im Laufe der Zeit beim Osterlachen immer heftiger zu:

Da zauberten Pfarrer angeblich selbst gelegten Eier aus ihren Gewändern. Anno 1518 kritisierte der Reformator Johannes Oekolampad die Osterbräuche am Baseler Münster, wo Priester bald wie Gänse schnatterten, bald wie ein Kuckuck riefen. Einer soll quiekend auf allen Vieren durch die Kirche gelaufen sein. Und 1643 bekam es Kurfürst Max I. von Bayern mit einer Beschwerde aus Dachau zu tun. Der Pfarrer hatte im „Ostermärlein“ von einem Paar erzählt, das sich auf dem Hühnerboden vergnügte; an passenden Stellen ließ er einen Knecht laut krähen. Quelle: rundschau-online.de.

Den ernsten Reformatoren (Luther, Oekolampad) war solch lachhaftes Getue ein Dorn im Auge. Und auch Vertreter der katholischen Obrigkeit schritten gegen die Comedy-Show in der Kirche ein. Im 18. Jahrhundert wurde das risus paschalis immer seltener; es wurde zunehmend entschärft, bis es sich noch andeutungsweise in den „Ostermärlein“ hielt: pietätvolle Geschichten, die dem Kirchenvolk allenfalls ein müdes Lächeln entlocken konnten. Der letzte, der mit Witzen und Anekdoten das Osterlachen parktizierte, soll bis 1906 ein Pfarrer im Landkreis Altötting gewesen sein.  In den 70er Jahren wagte es der bayerische Pfarrer Josef Hamberger noch einmal, als er mit dem „Osterg’lachter“ seine Gemeinde in der Wallfahrtskirche Fisslkling zum Lachen brachte.

Und heute?

Hie und da wird das Osterlachen wieder entdeckt! Zum Beispiel von Pfarrer Siegfried Gras in Haspe, der an diesem Ostermontag seine Gemeinde zum Osterlachen lädt. Genaueres hier. Oder von Pfarrer Frank Richter in Neu Wulmstorf bei Hamburg. Genaueres hier. Oder von Pfarrerin Patrizia Pascalis (!) in Offenbach (Genaueres hier).

Vielleicht kennen Sie ja auch eine Kirche, in der zu Ostern gelacht wird?

Frohe, heitere Ostern und: Lachen Sie’s gut :-)