Die wunderschöne und tiefsinnige „Ansprache zum Schulbeginn“ von Erich Kästner aus dem Jahr 1950 enthält auch folgende Passagen:
„Lasst euch die Kindheit nicht austreiben! Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr … Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch. “ (Quelle)
Erwachsen werden und trotzdem Kind bleiben dürfen … mit all der kindlichen Albernheit, Ausgelassenheit, Fröhlichkeit … Ein Traumbild entsteht vor meinem geistigen Auge: Ich stelle mir vor, die Menschen kommen zur Arbeit, eine gewisse Vorfreude ist schon an dem Schmunzeln im Gesicht des einen oder anderen erkennbar … und jetzt wird erst einmal eine halbe Stunde Unfug getrieben, miteinander gelacht, und jeder hat sich irgendetwas überlegt, womit er seinem Kollegen eine kleine Freude machen kann … ähm … Realitätsfremde Träumerei? Gibt es solche Unternehmen schon?
Hier der komplette Text von Kästners „Ansprache zum Schulbeginn“
Ein schönes Buch dazu: Matt Weinstein, Management by fun (wird leider nicht mehr aufgelegt, nur noch gebraucht erhältlich)
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