Die “Augsburger Allgemeine” berichtet in ihrer Online-Ausgabe über die 58. Lindauer Psychotherapiewochen, die sich dieses Jahr mit dem Thema beschäftigen: “Lachen” – und seine Wirkung auf Patienten.
Hier geht’s zum Artikel (falls online noch verfügbar).
Das Vortragsprogramm für die erste Woche (Thema Lachen) finden Sie hier.
Im Ankündigungstext heißt es dazu:
Kleinkinder tun es bis zu 400 mal täglich, Erwachsene nur noch 15 mal: lachen.
Frauen lachen öfter als Männer, alle anderen Europäer häufiger als die Deutschen. Beim Lachen entsteht eine soziale Interaktion, die älter zu sein scheint als die Sprache, auch Schimpansen können lachen. Mit Lachen werden soziale Beziehungen aufgebaut und gestaltet. Lachen hat sehr viele Funktionen, z.B. Vertrautheit, Geselligkeit und Gemeinsamkeit auszudrücken, zu werben, aber auch Aggressivität beim Gegenüber zu mindern und den Anderen zu besänftigen. Beim Lachen können aber auch Tränen fließen – Lachen ist deshalb nicht immer das Gegenteil von weinen. „Lachen ist gesund!“ sagt der Volksmund und so falsch scheint es nicht zu sein. Denn es reduziert Stresshormone und setzt im Gehirn Endorphine frei. Wie steht es um das Lachen in der Psychotherapie? Heilt Lachen, Humor und Witz auch die Seele? Es scheint nicht so einfach. Linguistische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass 90% des Lachens gar nichts mit Humor zu tun hat. Die Bedeutung des Lachens in der psychotherapeutischen Situation ist wohl ebenso vielfältig und erschließt sich erst über die Affekte und die Beziehungsdynamik. In der Übertragung kann das Lachen einen Wunsch ausdrücken, aber auch dessen Abwehr bedeuten. Manchmal lachen sogar die TherapeutInnen selbst. Ist das überhaupt erlaubt? Auf alle Fälle ist das Lachen in der Psychotherapie wenig beachtet und reflektiert. Schade eigentlich, aber das lässt sich ja ändern! (Quelle: www.lptw.de)
In der zweiten Woche steht das Thema “Weinen” auf dem Programm.
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