Neue Studie: gemeinsames Lachen reduziert Schmerzempfinden

Robin Dunbar und seine Mitarbeiter (Oxford University) haben eine neue Studie über schmerzverringernde Wirkungen gemeinsamen Gelächters veröffentlicht.

Hier einige Links zu diversen Publikationen, in denen darüber berichtet wird:

Interessant ist, dass der Effekt nur unter zwei Voraussetzungen eintritt:

Erstens muss man wirklich herzlich lachen, d.h. Luft mehrmals ausatmen ohne dazwischen einzuatmen. Dadurch tritt ein körperlicher Erschöpfungseffekt ein, der wiederum die Ausschüttung von Endorphinen auslöst.

Verstärkt wird die Wirkung, wenn sich die Versuchspersonen die lustigen Videos nicht allein, sondern in Gruppen ansahen. Dann ist die Reizschwelle gegenüber Schmerz sogar noch höher. Darin könnte laut Forschern auch der Sinn des Lachens liegen: Gruppen in ihrem Zusammenhalt zu stärken.

(Quelle: ORF.at)

 

 

 

 

 

Humor: Warum wir Deutschen doch witzig sind

Essen. Die Deutschen haben einen neuen unrühmlichen Titel: unwitzigste Nation der Welt. Im Gespräch mit DerWesten erklärt Humorforscher Rainer Stollmann, warum wir trotzdem witzig sind und worüber wir am liebsten lachen.

Schon wieder haben die anderen uns einen Dämpfer verpasst. In einer aktuellen Umfrage kürte die Mehrheit Deutschland zur unwitzigsten Nation der Welt. Das schmerzt selbst humorvolle Seelen. Ein alter Hut ist das. Einer, den wir einfach nicht abschütteln können. Rainer Stollmann erforscht seit Jahren unsere Humor-Kultur und hat dabei Erstaunliches festgestellt : Deutsche können doch lachen, vor allem wenn’s schmutzig wird. DerWesten sprach mit dem Kulturwissenschaftler der Universität Bremen über die großen Komiker der Deutschen und den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau.

Die Deutschen wurden in einer aktuellen Umfrage zur unwitzigsten Nation der Welt gewählt – zu recht?

Rainer Stollmann: Das ist die Macht des Vorurteils, dem die anderen Nationen aber auch wir selbst anhängen. Wenn Sie nur die Zeit nach 1945 betrachten, hat Deutschland eine Reihe von hervorragenden Komikern hervorgebracht, etwa Heinz Erhardt, Otto Waalkes, Helge Schneider und natürlich den großen Loriot. Zudem können die Deutschen im Fernsehen fast alle Komiker der Welt sehen. Während Loriot oder Otto in England und Frankreich völlig unbekannt sind. Das heißt, die Deutschen sind doch offensichtlich weltoffen und stark interessiert an Komik – und das sogar mehr als andere Völker.

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5 wissenschaftliche Thesen über das Lachen

Die ZEIT online widmet der Lachforschung einen sehr ausführlichen Artikel.

Unglaublich komisch

Es gibt Leute, die ganz ernsthaft Lachforschung betreiben. Fünf wissenschaftliche Thesen über das Lachen

Kinder lachen 400-mal am Tag. Erwachsene nur 15-mal. In den fünfziger Jahren lachten die Leute insgesamt noch täglich 18 Minuten lang. Heute sechs. So lauten die deprimierenden Ergebnisse der Lachforschung.

Die gibt es tatsächlich, sie hat auch einen ernsthaften Namen: Gelotologie von griechisch gélōs, das Lachen. Philosophen haben sich von jeher den Kopf über jenes eigenartige Phänomen zerbrochen, das die Gesichtszüge entgleisen lässt und von Glucks- und Kreischlauten sowie konvulsivischen Zuckungen des ganzen Körpers begleitet wird. Doch heute beschäftigen sich überall auf der Welt auch Psychologen, Neurowissenschaftler, Soziologen und Mediziner mit Sinn, Zweck und möglichem Zusatznutzen des Lachens. Gelotologie wird seit etwa zwei Jahrzehnten als Disziplin ernst genommen.

Die analytische Betrachtung der vielleicht anarchischsten Regung im Verhaltensrepertoire des Menschen führt zwangsläufig zu paradoxen Befunden. Fünf Thesen über das Lachen im Lichte seiner ernsthaften Beforschung.

THESE 1: Die Anzahl der Lachforscher steht in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Dauer des durchschnittlichen Tagesgelächters.

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Wie entsteht ein Lachkrampf?

Auf der NDR-Seite befindet sich auch ein sehr gut gemachtes Video. Unbedingt anschauen!

Lachkrampf – Hochleistung für den Körper

Lachen ist die beste Medizin: Es versorgt das Gehirn mit Sauerstoff, senkt den Blutdruck, kurbelt das Immunsystem an, entspannt die Muskeln und lindert sogar Schmerzen. Manchmal steigert sich das Lachen zu einem Lachkrampf. Er entsteht, wenn wir in unangenehmen Situationen lachen müssen. Hat er uns erst einmal erwischt, lässt er sich schwer unterdrücken – je weniger man lachen will, umso schlimmer wird es.

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Optimisten haben Karrierevorteile

Wer optimistisch denkt, bekommt mehr Jobangebote, findet schneller eine Stelle und wird eher befördert. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie.

Eine kurze Frage: Ist das viel zitierte Glas für Sie meist halb voll oder halb leer? Mit anderen Worten: Sind Sie eher Optimist oder Pessimist? Die Antwort auf diese Frage verrät mehr als nur Ihre Lebenseinstellung – sie ist auch ein Indikator für Ihre Jobchancen.

Das behaupten zumindest amerikanische Wissenschaftler um Ron Kaniel von der Fuqua Business School der Duke Universität. Gemeinsam mit seinen Kollegen Cade Massey und David Robinson untersuchte Kaniel, wie sich eine optimistische Einstellung auf die Karriere auswirkt. Genauer gesagt: auf die Chancen, einen Job zu finden.

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